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Oft gestellte FragenFrage: Was bedeutet „kaltgepresst“ und „erste Pressung“? Antwort: Früher, als die hydraulischen Ölpressen noch per Hand oder mit tierischer Kraft bewegt wurden, gab es noch eine zweite Pressung, oft auch mit Hilfe von warmen Wasser, um die Ergiebigkeit zu erhöhen. Aus dieser Zeit stammen die Begriffe, die heute, wo es nur noch eine einzige kalte Pressung gibt, nicht mehr erforderlich sind. Aber sie klingen schön und zeigen den Wert des Produkts. Ab 1.11.2003 darf endlich das Wort "kaltgepresst" nur noch bei Pressprozessen unter 27°C verwendet werden.
Antwort: Gutes Olivenöl schmeckt nicht nur gut. Es ist auch gesund. Der Hauptbestandteil ist Ölsäure. Die einfach ungesättigte Fettsäure senkt den Cholesterin-Spiegel im Blut. Das verringert das Arteriosklerose- und Herzinfarkt-Risiko. Experten vermuten sogar: Der hohe Olivenöl-Verbrauch in Spanien (20 Liter pro Kopf und Jahr), Italien und Griechenland (jeweils 10 Liter) könnte der Grund für eine geringere Quote an Herz-Kreislauf-Erkrankungen in diesen Ländern sein. Deutschland hat da noch Nachholbedarf: Gerade mal 1 Liter Öl pro Jahr konsumiert der Durchschnitts-Schweizer. Und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nummer eins.
Antwort: Ein wichtiger Parameter zur
Feststellung der Qualität ist der Anteil freier Fettsäuren (ge-
Antwort: Ja, sie können die Güteklasse nativ extra bis 180°C, die Güteklasse Olivenöl sogar bis 210°C erhitzen. Mehr dazu unter „Tipps und Tricks“. Allerdings reichen zum Braten heute auch schon Temperaturen um 130°C.
Antwort: Weil das Oel auf verschiedene Weise geerntet und hergestellt wird. Oliven die nicht chemisch behandelt werden, die von Hand gepflückt und deren Oel durch die erste Pressung ( Kaltpressung, extra vergine ) am Tag des pflückens gewonnen wird, ist von erheblich bessere Qualität als zum Beispiel raffiniertes Oel oder Oel von Oliven die nicht am Tag der Ernte verarbeitet werden. Ein Produkt, bei dem bis zu 80% der Kosten durch Handarbeit bei Ernte und Baumpflege entstehen, kann nicht billig sein. Beim Olivenöl ist es wie beim Wein: Das Gebiet, die Lage, die Erntemethoden und natürlich die Menge sind entscheidende Gesichts-punkte für den Verkaufspreis. Je enger das Anbaugebiet eingegrenzt ist und je mehr die Verbraucher die dort geleistete Verarbeitung schätzen, desto höher kann der Preis ausfallen, besonders wenn das Öl auch noch einen besonderen geschmacklichen Wert und Charakter hat. Preiswertere native Olivenöle sind meist Mischungen aus verschiedenen Ländern. Sie sind ernährungsphysiologisch betrachtet nicht schlechter - entscheidend ist dann der persönliche Anspruch. Auch hier ist der Vergleich zum Wein passend.
Antwort: In dunklen Flaschen oder an einem dunklen Ort bei etwa 18 Grad ungefähr 2 Jahre. Bei naturtrüben Oelen etwa 1 Jahr.
Antwort: Tropföl ist sehr kostbares Oel da es sehr viel Zeit für die Herstellung in Anspruch nimmt. Die Olivenpaste wird nach dem Mahlen auf die Pressmatten verteilt. Ueber eine ganze Nacht hindurch tropft das Oel , nur durch den Eigendruck in ein Gefäss. Es wird also ohne künstlichen Druck erzeugt. Bei den modernen Pressmethoden kommt das Oel aus der Sinolea der Qualität des Tropföls am nächsten.
Antwort: Die Sinolea ist eine Maschine die die Olivenpaste mit Lamellen durchrührt. Das Oel bleibt an den Lamellen haften und wird von Spachteln aus Kautschuk abgestreift. Ein sehr schonendes aber auch sehr teures Verfahren.
Antwort: Weil das mit dem Reifegrad der Oliven bei pflücken zusammenhängt. Eher früh geerntete Oliven ergeben ein Oel mit leichtem Grünstich. Später geerntete Oliven ergeben ein goldfarbenes Oel
Antwort: Das lässt sich nicht so generell beantworten. In der Regel weist das grünliche Oel auf eine frühe Ernte und somit tiefere Säuregrade hin, was natürlich ein sehr wichtiges Qualitätsmerkmal ist. Aber auch das goldfarbene Oel kann von guter Qualität sein sofern die Oliven rasch zu Oel verarbeitet wurden. |
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